Netzwerklösungen

Viele Unternehmen und Einrichtungen richten die Planung ihres hausinternen Netzwerks am momentanen Bedarf oder gezielt an bestimmten Anwendungen  aus. Kommen dann neue Anwendungen hinzu, wird das Netz meist partiell erweitert, was in der Regel dazu führt, dass im Laufe der Zeit das Netzwerk unüberschaubar wird. Die Administration des Netzwerks wird dadurch nach und nach immer schwieriger zu handhaben.

Durch eine strukturierte Verkabelung hingegen wird eine  Verkabelungsstruktur eingerichtet, die auch potenziellen künftigen Anforderungen über mehrere Jahre hinaus standhält. Eine strukturierte Verkabelung beinhaltet Reserven und kann unabhängig von bestimmten, momentan bekannten Anwendungen genutzt werden. Ein solide geplantes Netzwerk berücksichtigt sowohl das lokale Netzwerk wie auch die unternehmensweite Telefonie. Dadurch werden teure Fehlinstallationen und nachträgliche Erweiterungen vermieden und die Installation neuer Netzwerkkomponenten erleichtert.

Als Leitlinie für strukturierte Verkabelungen hat das Europäische Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) bereits im November 2002 die Europäische Norm EN 50173-1 für anwendungsneutrale Verkabelungssysteme veröffentlicht, die mittlerweile auch als DIN-Norm vorliegt.

Die strukturierte Verkabelung von Netzwerken wird zum besseren Überblick in den primären Bereich, sowie den sekundären und tertiären Bereich eingeteilt.

Primärbereich
Der Primärbereich betrifft die Verkabelung verschiedener Gebäude untereinander. Dabei werden zentrale Komponenten wie Standortverteiler und Gebäudeverteiler miteinander verbunden. Diese Art von Netzwerkverbindung wird teilweise auch als „Backbone“ bezeichnet. Sie müssen besonders leistungsfähig und robust sein, da bei einer Unterbrechung oder Störung entweder Teilsysteme oder sogar das gesamte System ausfallen können. Für die Verbindung von Unternehmensstandorten oder Gebäuden wird in der Regel Lichtwellenleiter-Technik (LWL) und Funktechnik eingesetzt.

Sekundärbereich
Im Sekundärbereich eines Netzwerkes werden innerhalb von Gebäuden zentrale Verteiler zum Beispiel mit Etagenverteilern verbunden. Hier kommen vor allem geschirmte CAT6- oder CAT7-Leitungen und teilweise, aufgrund der höheren Performance, auch Lichtwellenleiter zum Einsatz. Da die Anzahl der Endgeräte pro Etage sehr stark variieren kann, wird die Anbindung meist über Verteilerfelder (Patch Panels) unterschiedlicher Größe vorgenommen. Sie ermöglichen größtmögliche Flexibilität hinsichtlich des weiteren Ausbaus Ihres Netzwerkes.

Tertiärbereich
Der Tertiärbereich bezieht sich auf die Verbindung der einzelnen Endgeräte und Arbeitsstationen mit den Etagenverteilern. Hier kommen CAT5-Kabel (Unshielded Twistet Pair) und vorzugsweise CAT6-Kabel (Shielded Twistet Pair) zum Einsatz. Der Anschluss von Endgeräten erfolgt meistens mittels RJ-45-Steckern und Buchsen. Unterschiedliche Kabelfarben sorgen dabei für eine strukturierte Zuordnung, die auch zu einem späteren Zeitpunkt noch klar nachvollziehbar ist.

In allen drei Bereichen verfügen wir über fundiertes Wissen und sorgen für eine zukunftssichere und anwendungsunabhängige Netzwerkinfrastruktur in Ihrem Betrieb.

 

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